{"id":157,"date":"2018-12-18T11:37:46","date_gmt":"2018-12-18T11:37:46","guid":{"rendered":"https:\/\/daphnes-escort-berlin.de\/blog\/?p=157"},"modified":"2018-12-18T11:37:47","modified_gmt":"2018-12-18T11:37:47","slug":"helmut-newton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/daphnes-escort-berlin.de\/blog\/helmut-newton\/","title":{"rendered":"Helmut Newton"},"content":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit besuchte ich die Ausstellung &#8222;Pages from the Glossies&#8220; von dem Bad Boy der Fotografie Helmut Newton in seiner gleichnamigen Stiftung. Der geb\u00fcrtige Berliner bekam ein uneingeschr\u00e4nktes Nutzungsrecht f\u00fcr das ehemalige Milit\u00e4rkasino in Berlin-Charlottenburg von der Stiftung \u201ePreu\u00dfischer Kulturbesitz\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung pr\u00e4sentiert Fotografien, die in mehr als vier Jahrzehnten in Vogue, Elle, Stern usw. zu sehen waren. Newton wurde regelm\u00e4\u00dfig von Verlagen und Redakteuren renommierter, internationaler Magazine engagiert, zeitgen\u00f6ssische Mode zu fotografieren. Diese Kontinuit\u00e4t war eine Ausnahme in der Modewelt und die aktuelle Exposition bietet einen guten \u00dcberblick.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Eingang des Museums befindet sich in der Jebensstrasse, an der R\u00fcckseite vom Bahnhof Zoo. Diese Stra\u00dfe wurde in dem Film &#8222;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&#8220; mit Christiane F. verewigt. Dort suchten Freier nach jungen, verzweifelten Junkies. Das war die Zeit, als Berlin noch nicht vom Kapitalismus gez\u00e4hmt wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>In dieser noch nicht weit entfernten Epoche, luden mein Trinkpartner und ich einen Bettler in eine Spelunke in der N\u00e4he ein. Seine ehrliche Auskunft, dass er Geld f\u00fcr Bier ben\u00f6tigt, erschien uns durchaus sympathisch. Meine Erinnerung ist noch ganz frisch. Wir unterhielten uns \u00fcber Serge Gainsbourg und beim Betreten der Bar ert\u00f6nte kurioserweise ein Lied von ihm. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bekannter behauptet, dass das Luxushotel Waldorf-Astoria vor der Er\u00f6ffnung verlangt habe, die Ecke von den vielen Obdachlosen zu s\u00e4ubern. Auch die Sex-Video-Kabinen neben dem Bahnhof machten Platz f\u00fcr ein neues Geb\u00e4ude. Und somit war auch die verruchte Atmosph\u00e4re vom Bahnhof Zoo j\u00fcngste Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu Helmut. Obwohl ich Fotografie nicht wirklich als Kunst empfinde, besuche ich hin und wieder Ausstellungen, um etwas Inspiration f\u00fcr die Bilder der Escorts zu bekommen. Der Kerl hat ohne Zweifel einen Signaturstil. Seine Frauen waren stark, gef\u00e4hrlich und Herr bzw. Dame ihrer Sexualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Begleitdamen k\u00f6nnen es sich nat\u00fcrlich nicht leisten, in solch hochentwickelte Bilder zu investieren. Eine bekannte Berliner Agentur, die mittlerweile nicht mehr existiert, verlangte 3.000 Euro von den Begleitdamen f\u00fcr die Fotos. Diese waren gro\u00dfartig, jedoch stark mit Photoshop bearbeitet. Bei Daphne\u00b4s retuschieren wir kaum, au\u00dfer um Augenringe oder Dehnungsstreifen zu kaschieren. Bevor wir auf einen guten Fotografen stie\u00dfen, hatten wir unz\u00e4hlige Erfahrungen mit Fotografen, die zwar von ihrer \u201eKunst\u201c sehr \u00fcberzeugt waren, jedoch nicht wir. <\/p>\n\n\n\n<p>Und was war mit der Ausstellung? Ich war nicht wirklich \u00fcberzeugt, da ich aber kein Kunstkritiker bin, m\u00f6chte ich auch nicht negative, vielleicht auch laienhafte \u00c4u\u00dferungen von mir geben. Mein Fazit ist aber, dass seine Arbeit recht repetitiv ist und dass es noch Leben au\u00dferhalb der High Society gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit besuchte ich die Ausstellung &#8222;Pages from the Glossies&#8220; von dem Bad Boy der Fotografie Helmut Newton in seiner gleichnamigen Stiftung. Der geb\u00fcrtige Berliner bekam ein uneingeschr\u00e4nktes Nutzungsrecht f\u00fcr das ehemalige Milit\u00e4rkasino in Berlin-Charlottenburg von der Stiftung \u201ePreu\u00dfischer Kulturbesitz\u201c. 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